
Bidjar | Exclusive | With Silk · mit Seide
354 × 253 cm
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Dieser Läufer aus Bidjar, geknüpft im kurdischen Westen Irans, misst 249 mal 80 Zentimeter und stammt aus jener Region, deren Teppiche im Handel als „die Eisernen Teppiche Persiens" bekannt sind. Der Name kommt nicht von ungefähr: Bidjar-Teppiche gelten als die am dichtesten geknüpften der gesamten persischen Tradition und sind für ihre außerordentliche Haltbarkeit berühmt. Diese Dichte in einem so schmalen, langen Format zu finden, ist selten.
Der erste Eindruck ist ein tiefes Ziegelrot, über das sich ein feines Rautengitter im Mahi-Muster zieht, der klassischen „Fisch"-Zeichnung persischer Knüpfkunst. Darauf reihen sich drei sechseckige Medaillons in Elfenbein, gleich groß, gleich gefärbt und in exaktem Abstand, sodass eine ruhige, fast musikalische Reihe die ganze Länge des Läufers hinabzieht. Eingefasst wird das Feld von einer breiten, schwarzgrundigen Bordüre mit dichtem Blütenrankwerk in Elfenbein und Rot, die fast ein Fünftel der Breite einnimmt und dem Rot einen klaren, dunklen Rahmen gibt. In den Ranken finden sich zarte Töne aus Altrosa, Olivbraun und Stahlblau.
Diese Schärfe kommt aus der Knüpfung selbst. Mit 441.000 bis 500.000 Knoten pro Quadratmeter zählt dieser Läufer zu den am dichtesten geknüpften Stücken seiner Herkunft, und der Flor aus Wolle mit Seide macht diese Dichte erst sichtbar: Seide lässt sich feiner verzwirnen als reine Wolle, weshalb die Kanten der Medaillons und das Rautengitter so klar und stehend bleiben. Die Baumwollkette hält diese feste Struktur formstabil. Das Ergebnis ist so kompakt, dass man einen Bidjar nicht falten, sondern nur rollen kann, und genau das ist es, was diese Teppiche über Jahrzehnte zusammenhält.
Auf dieser Länge gehört der Läufer in einen Flur oder an die Seite eines Bettes im Schlafzimmer, wo das Ziegelrot auch ohne viel Tageslicht Wärme in den Raum trägt. Unter dem Fuß liegt er dicht und fest, gemacht für tägliches Begehen und nicht für eine geschonte Ecke. Der leichte Glanz der Seide fängt das Licht in den drei Medaillons ein, und je nachdem, aus welcher Richtung man den Flur entlanggeht, leuchtet mal das eine, mal das andere Feld ein wenig heller auf.
Mehr über Bidjar-Teppiche: Herkunft, Machart und woran Sie ein echtes Stück erkennen
Herausragende Handwerkskunst
Mit 249 × 80 cm (1,99 m²) ist das ein Läufer. Er liegt in einem Flur, einer Diele, auf einem Treppenabsatz oder längs neben einem Bett. Für die Mitte eines Raumes ist er zu schmal.
Ja, von Hand geknüpft — Knoten für Knoten an einem Webstuhl, nicht maschinell gefertigt. Die Dichte liegt bei 441.000 bis 500.000 Knoten pro Quadratmeter; auf 1,99 m² sind das rund 880.000 bis 1.000.000 einzelne Knoten, jeder davon von Hand gesetzt.
Dieser Flor enthält Seide und ist damit empfindlicher als reine Wolle. Saugen Sie ohne rotierende Bürste und in Florrichtung, klopfen Sie ihn nicht aus, und legen Sie ihn nicht in dauerhaft direkte Sonne. Flecken sofort mit einem hellen Tuch abtupfen, nie reiben. Für die Grundreinigung gehört ein seidenhaltiger Teppich in fachkundige Hände — wir übernehmen das für Stücke aus dem Haus.
Wir sind in der Hamburger Speicherstadt. Sehen Sie sich diesen Teppich in Ruhe bei Tageslicht an, oder schreiben Sie uns — es antwortet ein Mensch.
Zertifikat inklusive, das Herkunft, Materialien und Handwerkskunst bestätigt.
Ref: 272171