
Kerman Ravar | Exclusive | Firouzi
304 × 211 cm
25.500 €














6.300 €
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Dieser Teppich stammt aus Rafsanjan, einer Weberei-Region im weiteren Umkreis von Kerman im Iran, und misst 229 mal 141 Zentimeter. Die Kerman-Weblandschaft ist für ihre Blumenmuster und ihre elegante Zeichnung bekannt, und Rafsanjan trägt diese Handschrift mit einer eigenen, dichteren Note. Wo klassische Kerman-Teppiche oft offene Flächen lassen, füllt dieses Stück sein Feld bis an den Rand.
Der erste Eindruck ist ein tiefes Marineblau, das unter einem dichten Geflecht aus Blumenranken fast verschwindet. Ein Medaillon fehlt; stattdessen zieht sich das Rankenwerk gleichmäßig über die gesamte Fläche, elfenbeinfarbene Ranken und Blütenköpfe verschlungen mit schiefergrauem Blau, staubigem Rosa und Korallenton. Den Abschluss bildet eine breite Bordüre in Rostrot, ebenfalls dicht mit Blumenranken bestückt, gerahmt von mehreren schmalen Streifen in Elfenbein und Dunkelblau, die zusammen etwa ein Fünftel der Breite einnehmen.
Handgeknüpft aus handgesponnener Wolle auf einer Kette aus Baumwolle, erreicht dieser Teppich eine Knotendichte von 501.000 bis 640.000 Knoten pro Quadratmeter. Das erklärt das dichte Bild: Je feiner die Wolle gesponnen und je enger die Knoten gesetzt sind, desto mehr Ranken, Blüten und Blätter passen auf dieselbe Fläche, ohne dass das Muster unruhig wirkt. Bei dieser Dichte stecken Monate an Arbeit in diesem Stück, entstanden in der Manufaktur Sherkat Farsh und von der Weberin signiert.
Mit seinen Maßen passt dieser Teppich gut vor ein Sofa oder unter einen Couchtisch im Wohnzimmer. Das tiefe Marineblau hält dunklen Möbeln stand und lässt Rostrot und Koralle darauf leuchten, auf hellem Boden schafft es Tiefe. Unter den Füßen liegt er dicht und fest, gemacht für den täglichen Gebrauch und nicht zum Schonen. Bei Tageslicht wandert der leichte Glanz der Wolle über die Ranken, und man entdeckt darin immer wieder Details, die man zuvor übersehen hat.
Mehr über Rafsanjan-Teppiche: Herkunft, Machart und woran Sie ein echtes Stück erkennen
Außergewöhnlich feines Gewebe
Mit 229 × 141 cm (3,23 m²) ist das ein mittelgroßer Teppich. Er passt vor ein Sofa, vor ein Bett oder in ein Arbeitszimmer. Für einen Esstisch ist er zu klein — dort braucht man rund 80 cm Umlauf, damit ein Stuhl beim Zurückschieben nicht über die Kante kippt.
Ja, von Hand geknüpft — Knoten für Knoten an einem Webstuhl, nicht maschinell gefertigt. Die Dichte liegt bei 501.000 bis 640.000 Knoten pro Quadratmeter; auf 3,23 m² sind das rund 1,6 bis 2,1 Millionen einzelne Knoten, jeder davon von Hand gesetzt.
Handgesponnene Wolle enthält noch ihr eigenes Lanolin, und das lässt Flüssigkeit einen Moment lang auf der Oberfläche stehen: schnell abtupfen, mit klarem Wasser und einem hellen Tuch, von außen nach innen und ohne zu reiben. Sonst genügt regelmäßiges Saugen in Florrichtung. Drehen Sie den Teppich ein- bis zweimal im Jahr, damit Licht und Tritt gleichmäßig ankommen.
Wir sind in der Hamburger Speicherstadt. Sehen Sie sich diesen Teppich in Ruhe bei Tageslicht an, oder schreiben Sie uns — es antwortet ein Mensch.
Zertifikat inklusive, das Herkunft, Materialien und Handwerkskunst bestätigt.
Ref: 980280