
Yalameh
191 × 67 cm
1.575 €










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Dieser Läufer gehört zur Yalameh-Weberei aus dem Süden Irans, auch als Yalameh-ye Aliabad bekannt, einer Dorftradition im Fars, die für ihre selbstbewusste Geometrie und ihre lebendige Farbgebung bekannt ist. Auf 192 mal 81 Zentimetern zeigt sich, wie eng Muster und Temperament hier zusammengehören: Rauten und Medaillons, freihändig gezeichnet, jede Weberin nach ihrem eigenen Rhythmus. Handgeknüpft, wie es diese Tradition seit Generationen verlangt.
Der Blick fällt zuerst auf das tiefe Marineblau des Feldes, vor dem eine Kette aus fünf gestuften Rautenmedaillons abwärts zieht. Jedes trägt sein eigenes Innenleben aus kleineren Rauten und floralen Formen, in Ziegelrot, Elfenbein, Stahlblau und gedämpftem Rosa, umspielt von schlanken Bäumen und Rosetten im Grund. Nur das mittlere Medaillon bricht mit der Ordnung: statt auf Marineblau steht es auf cremefarbenem Grund. Eine breite elfenbeinfarbene Bordüre mit gezacktem Rankenmotiv, flankiert von schmalen roten und blauen Streifen, schließt das Feld ein.
Der Flor besteht aus handgesponnener Wolle, die nie ganz gleichmäßig ausfällt und dem Garn eine leichte Welligkeit gibt. Genau das erzeugt die feine Riffelung an den Rändern der Rauten, spürbar mehr als bei maschinell gesponnener Wolle. Mit 201.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter liegt die Dichte hoch genug, um die scharfen Kanten der Medaillons zu halten, ohne die Wärme einer Dorfweberei zu verlieren. Auf einer Kette aus Baumwolle geknüpft, bleibt der Teppich flach und formstabil, während die zwölf Millimeter Florhöhe dem Muster Tiefe geben.
Als Läufer findet dieser Yalameh seinen Platz im Flur oder in der Diele, dort, wo Marineblau einen sonst hellen Boden erdet und die elfenbeinfarbene Bordüre auch bei wenig Tageslicht für Kontur sorgt. Unter den Füßen wirkt er dicht und fest, gemacht, um täglich begangen zu werden, nicht geschont zu stehen. Wer daran vorbeigeht, wird immer wieder beim cremefarbenen Medaillon in der Mitte hängen bleiben, dem einen Bruch in der Reihe.
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Feines Qualitätsgewebe
Mit 192 × 81 cm (1,56 m²) ist das ein Läufer. Er liegt in einem Flur, einer Diele, auf einem Treppenabsatz oder längs neben einem Bett. Für die Mitte eines Raumes ist er zu schmal.
Ja, von Hand geknüpft — Knoten für Knoten an einem Webstuhl, nicht maschinell gefertigt. Die Dichte liegt bei 201.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter; auf 1,56 m² sind das rund 310.000 bis 390.000 einzelne Knoten, jeder davon von Hand gesetzt.
Handgesponnene Wolle enthält noch ihr eigenes Lanolin, und das lässt Flüssigkeit einen Moment lang auf der Oberfläche stehen: schnell abtupfen, mit klarem Wasser und einem hellen Tuch, von außen nach innen und ohne zu reiben. Sonst genügt regelmäßiges Saugen in Florrichtung. Drehen Sie den Teppich ein- bis zweimal im Jahr, damit Licht und Tritt gleichmäßig ankommen.
Wir sind in der Hamburger Speicherstadt. Sehen Sie sich diesen Teppich in Ruhe bei Tageslicht an, oder schreiben Sie uns — es antwortet ein Mensch.
Zertifikat inklusive, das Herkunft, Materialien und Handwerkskunst bestätigt.
Ref: 255565