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Handgeknüpfter Shiraz Teppich, 277 × 209 cm — RUGSOCIETE Hamburg Speicherstadt
Shiraz Teppich — Nahaufnahme von Gewebe und Flor | RUGSOCIETE
Shiraz Teppich — Ansicht 3, 277 × 209 cm | RUGSOCIETE
Shiraz Teppich — Ansicht 4, 277 × 209 cm | RUGSOCIETE
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Shiraz Teppich — Ansicht 12, 277 × 209 cm | RUGSOCIETE

Ghashghai

4.050 €

inkl. MwSt.

277 × 209(5,79 m²)
Handgeknüpft
20-40 Jahre
Iran / Persien

Auf Lager · Versandbereit

Kostenloser Versand nach Deutschland & EU
30 Tage Rückgaberecht
Echtheitszertifikat

Über diesen Shiraz-Teppich

Woher er kommt

Ein Schiras – auch Shiraz geschrieben – aus dem Süden Irans, geknüpft von Stammesweberinnen in den Dörfern rund um die alte Handelsstadt Schiras, im Herzen des Qashqai-, Khamseh- und Luri-Weberlandes, 277 mal 209 Zentimeter groß. Schiras-Teppiche vereinen das Formenvokabular dieser Stämme zu einer eigenen, sehr lebendigen Sprache, bekannt für kühne Rautenmedaillons und eine kräftige, erdige Farbpalette. Dieses Stück zeigt das klassische Motiv des Seh Torandj, der drei Medaillons – hier jedoch nicht als getrennte Felder, sondern als durchgehende Kette.

Was man sieht

Der erste Eindruck ist ein warmes, fast tomatiges Ziegelrot, übersät mit kleinen Sternen, sofort erkennbar als Stammesarbeit. Darauf ziehen sich drei tiefnavyblaue Rautenmedaillons entlang der Mittelachse, ihre Spitzen berühren sich und verschmelzen zu einem einzigen, fließenden Band statt drei getrennten Zentren. Eine breite navyblaue Bordüre fasst das Feld, durchzogen von Reihen elfenbeinfarbener und rostbrauner Rosetten, außen begleitet von mehreren schmalen geometrischen Streifen in Dunkelbraun, die dem Rot einen klaren Rahmen geben. Die Oberfläche bleibt durchweg matt, ein leicht geripptes, handgesponnenes Garn ohne jeden Glanz.

Wie er gemacht ist

Handgeknüpft wurde dieser Teppich ohne Karton, allein aus dem Gedächtnis der Weberin – ein Grund, warum die drei Medaillons nicht als exakt wiederholte, isolierte Formen erscheinen, sondern ineinander übergehen, als hätte die Hand beim Knüpfen einfach weitergezeichnet, statt abzusetzen. Bei 128.000 bis 160.000 Knoten pro Quadratmeter und einer Florhöhe von 12 Millimetern entsteht ein fester, griffiger Flor, handgesponnen aus Bergwolle, die dem Garn seine leicht unregelmäßige, warme Textur gibt. Diese Dichte bedeutet Monate an einem tragbaren Webstuhl – Zeit, die man in der ruhigen Festigkeit des Flors noch heute spürt.

Zu Hause

In einem Wohnzimmer oder Esszimmer kommt dieser Teppich am besten zur Geltung, unter einem Sofa oder einem großen Esstisch, wo das Rot sich frei entfalten kann. Auf hellem Parkett wärmt es den Raum sofort, gegen dunkles Holz oder dunkle Polster hält die navyblaue Bordüre mühelos dagegen. Unter den Füßen liegt der Flor dicht und griffig, gemacht für ein Zimmer, das gelebt wird, nicht nur betrachtet. Wandert das Nachmittagslicht über die Wolle, folgen die Augen der Kette der drei Medaillons von einem Ende zum anderen, und man merkt, wie wenig dieser Teppich je stillsteht.

Mehr über Ghashghai-Teppiche: Herkunft, Machart und woran Sie ein echtes Stück erkennen

Produktdetails

Teppich-Nr.
521194
Größe
277 × 209 cm (5,79 m²)
Dicke
ca. 12 mm
Knoten
128.000 – 160.000 / m²

Traditionelles Gewebe

Verarbeitung
Handgeknüpft
Flor
Handgesponnene Wolle
Kette
Natürliche Wolle
Ursprung
Iran / Persien
Alter
20-40 Jahre
Zustand
Perfekt
Muster
Geometrisch
Gewicht
ca. 20 kg
Bestand
Unikat — Nur 1

Fragen zu diesem Teppich

Für welchen Raum eignet sich dieser Teppich?

Mit 277 × 209 cm (5,79 m²) ist das ein großer Teppich. Er passt unter eine Sitzgruppe, wenn die Vorderfüße von Sofa und Sesseln daraufstehen, oder unter einen Esstisch für vier. Für sechs Personen am Tisch rechnet man rund 80 cm Umlauf und braucht mehr.

Ist dieser Teppich handgeknüpft?

Ja, von Hand geknüpft — Knoten für Knoten an einem Webstuhl, nicht maschinell gefertigt. Die Dichte liegt bei 128.000 bis 160.000 Knoten pro Quadratmeter; auf 5,79 m² sind das rund 740.000 bis 930.000 einzelne Knoten, jeder davon von Hand gesetzt.

Wie pflege ich diesen Teppich?

Handgesponnene Wolle enthält noch ihr eigenes Lanolin, und das lässt Flüssigkeit einen Moment lang auf der Oberfläche stehen: schnell abtupfen, mit klarem Wasser und einem hellen Tuch, von außen nach innen und ohne zu reiben. Sonst genügt regelmäßiges Saugen in Florrichtung. Drehen Sie den Teppich ein- bis zweimal im Jahr, damit Licht und Tritt gleichmäßig ankommen.

Noch eine Frage?

Wir sind in der Hamburger Speicherstadt. Sehen Sie sich diesen Teppich in Ruhe bei Tageslicht an, oder schreiben Sie uns — es antwortet ein Mensch.

Service & Garantie

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Ref: 521194