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Handgeknüpfter Garrous Teppich, 291 × 148 cm — RUGSOCIETE Hamburg Speicherstadt
Garrous Teppich — Nahaufnahme von Gewebe und Flor | RUGSOCIETE
Garrous Teppich — Ansicht 3, 291 × 148 cm | RUGSOCIETE
Garrous Teppich — Ansicht 4, 291 × 148 cm | RUGSOCIETE
Garrous Teppich — Ansicht 5, 291 × 148 cm | RUGSOCIETE
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Bidjar Garus | Exclusive

2.550 €

inkl. MwSt.

291 × 148(4,31 m²)
Handgeknüpft
40-60 Jahre
Iran / Persien
Exklusives Stück

Auf Lager · Versandbereit

Kostenloser Versand nach Deutschland & EU
30 Tage Rückgaberecht
Echtheitszertifikat

Über diesen Garrous-Teppich

Woher er kommt

Ein Garrous – auch als Garrus geschrieben – aus dem kurdischen Bijar-Gebiet im Nordwesten Irans, 291 mal 148 Zentimeter groß. Garrous ist der alte Name für die Bergregion um Bijar, und die dort von kurdischen Stammesweberinnen geknüpften Teppiche gelten als die widerstandsfähigsten der gesamten persischen Tradition – jene sprichwörtliche, fast eiserne Dichte, die Bijar-Teppiche weltweit bekannt gemacht hat, verbunden mit der eigenständigen kurdischen Musterhandschrift dieser Stämme.

Was man sieht

Der erste Eindruck ist ein tiefes, ungewöhnlich gesättigtes Ziegelrot, aus dem ein Rautenmedaillon mit kräftigen, dunkel indigoblauen Konturen hervortritt – fast schwarz wirkend im Kontrast zum Rot, obwohl kein echtes Schwarz oder Grau im gesamten Teppich vorkommt. Vom Medaillon ziehen sich Pendants zu den Ecken, wo dieselbe tiefe Indigofarbe in den Eckzwickeln wiederkehrt und dem Feld eine klare, fast grafische Ordnung gibt. Das rote Feld selbst ist dicht mit kleinen floralen Ranken in Türkisgrün, Elfenbein und Lachston besetzt, ein Muster, das sich in der breiten Navybordüre fortsetzt und rund ein Fünftel der Gesamtbreite einnimmt.

Wie er gemacht ist

Geknüpft wurde dieser Garrous aus dem Gedächtnis, ohne vorgezeichnete Vorlage, wie es unter kurdischen Stammesweberinnen üblich war – das erklärt die kraftvolle, leicht freihändige Linienführung des Medaillons, die diesem Muster seine ungewöhnliche grafische Wucht verleiht. Der Flor besteht aus handgesponnener Wolle lokaler kurdischer Herden, dicker und unregelmäßiger als maschinell versponnenes Garn, wodurch die Fläche mehr Substanz und einen leichten Glanz bekommt. Bei einer Knotendichte von 201.000 bis 250.000 pro Quadratmeter auf einer Baumwollkette entsteht genau jene feste, fast eisenähnliche Struktur, für die Bijar-Teppiche bekannt sind.

Zu Hause

In einem Wohnzimmer oder unter einem Esstisch entfaltet dieser Teppich seine ganze Wirkung: Das satte Rot hält gegen dunkle Möbel und helle Böden gleichermaßen stand, während die navyblauen Konturen dem Raum eine ruhige Mitte geben, ohne ihn zu beherrschen. Unter den Füßen ist die feste, dichte Struktur spürbar – gemacht für den täglichen Gebrauch, nicht zum Schonen. Im Streiflicht beginnt die handgesponnene Wolle sanft zu changieren, und das Medaillon scheint über dem roten Feld zu schweben.

Mehr über Garrous-Teppiche: Herkunft, Machart und woran Sie ein echtes Stück erkennen

Produktdetails

Teppich-Nr.
243170
Größe
291 × 148 cm (4,31 m²)
Dicke
ca. 15 mm
Knoten
201.000 – 250.000 / m²

Feines Qualitätsgewebe

Verarbeitung
Handgeknüpft
Flor
Handgesponnene Wolle
Kette
Baumwolle
Ursprung
Iran / Persien
Alter
40-60 Jahre
Zustand
Perfekt
Muster
Medaillon
Gewicht
ca. 16 kg
Bestand
Unikat — Nur 1

Fragen zu diesem Teppich

Für welchen Raum eignet sich dieser Teppich?

Mit 291 × 148 cm (4,31 m²) ist das ein mittelgroßer Teppich. Er passt vor ein Sofa, vor ein Bett oder in ein Arbeitszimmer. Für einen Esstisch ist er zu klein — dort braucht man rund 80 cm Umlauf, damit ein Stuhl beim Zurückschieben nicht über die Kante kippt.

Ist dieser Teppich handgeknüpft?

Ja, von Hand geknüpft — Knoten für Knoten an einem Webstuhl, nicht maschinell gefertigt. Die Dichte liegt bei 201.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter; auf 4,31 m² sind das rund 0,9 bis 1,1 Millionen einzelne Knoten, jeder davon von Hand gesetzt.

Wie pflege ich diesen Teppich?

Handgesponnene Wolle enthält noch ihr eigenes Lanolin, und das lässt Flüssigkeit einen Moment lang auf der Oberfläche stehen: schnell abtupfen, mit klarem Wasser und einem hellen Tuch, von außen nach innen und ohne zu reiben. Sonst genügt regelmäßiges Saugen in Florrichtung. Drehen Sie den Teppich ein- bis zweimal im Jahr, damit Licht und Tritt gleichmäßig ankommen.

Noch eine Frage?

Wir sind in der Hamburger Speicherstadt. Sehen Sie sich diesen Teppich in Ruhe bei Tageslicht an, oder schreiben Sie uns — es antwortet ein Mensch.

Service & Garantie

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Echtheit

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Ref: 243170